Symposium: Collecting Collections Konferenz: Mi, 29. – Do, 30. April 2026, 16 – 20 Uhr
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aktuelle Ausstellung
Critical Friends
7. Mai – 10. Juli 2026
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Mi, 06. Mai 2026, um 18 Uhr
Begrüßung: Bezirksbürgermeister Martin Schaefer , Fachbereichsleiterin Katrin Röseler-Soult
Einführung: Julia Heunemann und Ulrike Riebel, Künstlerische Leitung des Kunstvereins Tiergarten e.V.
anschließend: Performance itinerant interlude #72 mit Lorena Izquierdo
Künstler*innen: Sam Auinger, Ingo Gerken, Julia Lübbecke, Katharina Reich
Die Ausstellung Critical Friends des Kunstvereins Tiergarten in der rk-Galerie präsentiert die Arbeiten von Sam Auinger, Ingo Gerken, Julia Lübbecke und Katharina Reich und bringt diese in einen multimedialen Dialog über das Sammeln als künstlerische Praxis.
Die Soundarbeiten, Performances und installativen Positionen greifen Fragen nach den Politiken und Repräsentationsformen von Sammlungen auf. Zugleich eröffnen sie neue Zugänge zu den Objekten des Schaudepots, das im Rahmen des Symposiums am Projektbeginn zusammengetragen wurde und in einem eigens entwickelten Display gezeigt wird. Das ortsspezifische Klangprojekt von Sam Auinger erkundet das urbane Umfeld der rk-Galerie als Spielfeld musikalischen Hörens. Im Zentrum der Partitur steht der Rathauspark. Auinger lädt Besucher:innen ein, eigene Wahrnehmungen in ein offenes Archiv einzubringen. In der Werkserie Bibliosculptures dekonstruiert Ingo Gerken die Repräsentation von Kunstwerken in Publikationen. Die temporären Objekt-Interventionen finden direkt in den Büchern statt und interagieren mit den darin abgebildeten künstlerischen Arbeiten.
Julia Lübbecke erkundet in raumgreifenden, multimedialen Installationen die Materialitäten und Politiken des Sammelns. Mit feministischem, postmaterialistischem Ansatz fragt sie, wie vorherrschende Ordnungsstrukturen Wissen organisieren und was jeweils als erhaltenswürdig gilt. In unwahrscheinlichen Objekt-Konstellationen erkundet Katharina Reich mit Hilfe der Sammlungen anderer Menschen individuelle Wertzuschreibungen. Ihre Installationen bestehen aus Alltagsgegenständen, die als Träger intimer oder verstörender, oft biografischer Geschichten inszeniert werden.
Im Verlauf des Ausstellungs- und Vermittlungsprogramms 2026 werden Schaudepot und künstlerische Positionen immer wieder neu miteinander verknüpft und treten in einen fortlaufenden Dialog mit dem Publikum. So entsteht ein kollaborativer, medienübergreifender und inklusiver Wissensspeicher, der mit den beteiligten Akteur:innen wächst, verschiedene Sinne anspricht und vielfältige Perspektiven zusammenführt.
Kuratiert von Julia Heunemann und Ulrike Riebel
(Künstlerische Leitung Kunstverein Tiergarten 2026)
Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kunst und Kultur realisiert. Sie wird gefördert durch den Fonds für Präsentationen zeitgenössischer Bildender Kunst der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Berlin, sowie aus dem Fonds Kulturförderung Lichtenberg.
itinerant interludes wird gefördert von der initiative neue musik
