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Kommende Veranstaltungen

Sammlungen erkunden

Screening, Vortrag: 

Mi, 5.8.2026, 18 Uhr

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Begleitende Ausstellung:

Archive des Ephemeren 24.7. – 25.9.2026

VALIE EXPORT, EINORDNUNG, um 1976, s/w Fotografie, VEC.001.109 © VALIE EXPORT

Das Unbeständige überliefern: VALIE EXPORTs Archiv
Ein Vortrag von Ulrike Hanstein vom VALIE EXPORT Center Linz gibt Einblicke in das Archiv der kürzlich verstorbenen österreichischen Künstlerin VALIE EXPORT, www.valieexportcenter.at

Dann vergesse ich alles
Der Film Dann vergesse ich alles verhandelt Erinnerung, Arbeit und den rassistischen Anschlag in der Kölner Keupstraße und erzählt vom Hintergrund der Arbeiten von Ali Rıza Ceylan.
Ein Film von Ulf Aminde, Gürsoy Doğtaş, Bengü Kocatürk-Schuster und Daniel Poštrak, mit Ali Rıza Ceylan. Regie, Kamera und Schnitt: Daniel Poštrak. Idee: Gürsoy Doğtaş, Ulf Aminde. Interview: Gürsoy Doğtaş und Bengü Kocatürk-Schuster. Foley und Tonmischung: René Peltsch. Deutsche Untertitel: Gaby Gehlen / Titelmanufaktur Produziert von und für „Das Mahnmal an der Keupstraße“. Entstanden parallel zur Ausstellung „THERE IS NO THERE THERE“ im MMK — Museum für moderne Kunst Frankfurt, gefördert durch die Stadt Köln.

Klänge kartographieren 

Gespräch: 

Fr, 4.9.2026, 18 Uhr

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Begleitende Ausstellung:

Archive des Ephemeren 24.7. – 25.9.2026

Udo-Noll, Solar-Mikrofon im Küstenmoor der Insel Koos vor Greifswald, Foto: Udo Noll

Performatives hören mit Udo Noll vom Klangarchiv radio aporee

radio aporee ist eine Plattform für Field Recordings und Klangkunst. Das Projekt sammelt ortsbezogene Tonaufnahmen (field recordings) aus aller Welt und macht sie über eine interaktive Weltkarte zugänglich. Nutzer:innen können Umgebungsgeräusche wie Naturklänge, Stadtgeräusche oder Aufnahmen besonderer Ereignisse anhören und eigene Aufnahmen hochladen. Das so entstandene akustische Archiv, das Orte über ihre Klanglandschaften erfahrbar macht und Veränderungen von Lebens- und Umweltbedingungen dokumentiert, ist zu einer wertvollen Ressource für Kunst, Bildung und Forschung geworden.

Neben dem Sammeln und Archivieren von Klängen lädt die Plattform auch zu Experimenten an den Grenzen verschiedener Medien und des öffentlichen Raums ein – „Radio“ meint hier sowohl eine Technologie im Wandel als auch eine Erzählform, geprägt von Konnektivität, Austausch und der Umkehrbarkeit von Sender und Empfänger. In diesem Kontext entstand u. a. eine Serie von ortsbezogenen Hörspielen im öffentlichen Raum. Deutschlandradio Kultur produzierte damit 2010 die Reihe „RadioOrtung – Hörspiele für Selbstläufer“.
www.aporee.org

Udo Noll ist Medienkünstler und absolvierte die FH Köln als Dipl. Photoingenieur. Er lebt und arbeitet in Berlin und ist u. a. Gründer und Entwickler von radio aporee. Aktuell und bis zum Ende des Jahres zu hören ist eine Produktion für den Deutschlandfunk Kultur und ORF Österreich, die das Klang-Archiv von radio aporee als kontinuierlichen Audio-Stream erfahrbar macht: www.hoerspielundfeature.de

Orte erinnern

Buchvorstellung: 

Mi, 16.9.2026, 18 Uhr

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Begleitende Ausstellung:

Archive des Ephemeren 24.7. – 25.9.2026

Hadas Tapouchi, Lesnowolska Street Poznań, Foto: Hadas Tapouchi

Hadas Tapouchi, Memory Practice, Distanz Verlag, 2026

In ihrer Buchvorstellung Memory Practice eröffnet Hadas Tapouchi Einblicke in ihre künstlerische Auseinandersetzung mit urbanen Erinnerungslandschaften.

Hadas Tapouchi (geb. 1981 in Tel Aviv, Israel) nutzt Fotografie, Video und einen forschungsbasierten Ansatz, um den Wandel städtischer Räume zu erforschen und zu untersuchen, wie Architektur als Wissensspeicher fungiert. Sie erhielt einen MFA an der Fakultät Kunst am Hamidrasha at Beit Berl College.
Sie wurde u. a. gefördert von der Stiftung Kunstfonds (2025), der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (2020) und dem Pilecki Institut (2019) und stellte u. a. im NS-Dokumentationszentrum München, im Rahmen von Chemnitz 2025: Kulturhauptstadt Europas aus und hatte Einzelausstellungen u. a. im Cultural Center Zamek, Poznań, bei Sites and memory, Wien und im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim, Berlin. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
www.hadastapouchi.com

Ad hoc Re-Performance Berlin

Performance: 

Mi, 23.9.2026, 11 – 19 Uhr

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Begleitende Ausstellung:

Archive des Ephemeren 24.7. – 25.9.2026

Anna Berndtson, Churned, 2012, Performance, Foto: Préavis de Désordre Urbain © Anna Berndtson

Langzeitperformance von Anna Berndtson

Für die Langzeitperformance Ad hoc Re-Performance Berlin von Anna Berndtson werden Berliner Künstler:innen über einen Open Call eingeladen, eigene bereits realisierte Performances zur spontanen Wiederaufführung durch die Künstlerin vorzuschlagen. Die Re-Performance der ausgewählten Arbeiten befragt Körper und Bewegung als lebendige Archive sowie Wiederholung als diskursive und gegenwärtige Praxis.

Infos zum Open Call sind ab Ausstellungseröffnung hier abrufbar.

Anna Berndtson (geb. 1972 in Malmö, Schweden) hat unter anderem in England und Deutschland gelebt, gearbeitet und studiert. Sie schloss 1999 ihr Studium am Dartington College of Arts in Großbritannien ab und trat 2001 der Performance-Klasse von Marina Abramović an der HBK Braunschweig bei, wo sie 2005 ihr Studium mit dem Diplom in Bildender Kunst abschloss. Sie unterrichtet und gibt Workshops zum Thema Performance.
Anna Berndtson arbeitet zudem in zahlreichen Kooperationen mit anderen Künstler:innen zusammen. Seit 2003 arbeitet sie gemeinsam mit der deutschen Künstlerin Irina Runge im Performance-Duo TBL (TallBlondLadies). Zu TBL gesellten sich Corinna Siebert und Kathrin Jobczyk, und 2019 gründeten sie gemeinsam die neue Multimedia-Gruppe plan42.
Anna Berndtson lebt und arbeitet in Malmö und Berlin.
https://annaberndtson.com