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Kommende Veranstaltungen

Collecting Collections

Symposium: 

Mi – Do, 29. – 30.4.2026, 16 – 20 Uhr

 

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Begleitende Ausstellung:

Critical Friends 7.5. – 10.7.2026

Talking Heads, Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten, 2023

Tuấn Mami, Museum of immigration garden 2023, Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten Foto: Michael Zeeh

Im partizipativen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm 2026 des Kunstvereins Tiergarten dreht sich alles um das Sammeln als künstlerische, institutionelle und auch private Praxis. Dreh- und Angelpunkt ist ein temporäres Schaudepot, dessen Sammlung im Rahmen des Symposiums zusammengestellt und im Verlauf des Projekts in einem eigens entwickelten Display erweitert wird.

Im Rahmen von Vorträgen, Workshops und Performances präsentieren Expert:innen theoretische und praktische Annäherungen an ihre Sammlungspraxis und -bestände.
Besucher:innen sind eingeladen, ein eigenes Sammlungsobjekt mitzubringen, vorzustellen und dem Schaudepot als temporäre Leihgabe zu überlassen, wo es über die gesamte Projektlaufzeit hinweg zum Teil der Ausstellungen werden kann.

Programm Collecting Collections
Symposium in der rk-Galerie Berlin-Lichtenberg, Möllendorffstraße 6, 10367 Berlin

Mittwoch, 29.4.2026, 16 – 20 Uhr

16 Uhr
Begrüßung, Moderation,  Projektvorstellung und thematische Einführung Julia Heunemann und Ulrike Riebel, Künstlerische Leitung KunstvereinTiergarten.

16:15-17:55
Impulsvorträge und anschließend gemeinsame Diskussion

Dr. Eva Bentcheva, Kunsthistorikerin und Kuratorin
Can a Garden be Ar(t)chive? Tuan Mami’s Vietnamese Immigrating Garden as Collection Practice (in englischer Sprache)

Roger Rohrbach, Kunsthistoriker, Kurator, Direktor Kunstverein Grafschaft Bentheim
Bewahren und Begleiten. Zur kuratorischen und künstlerischen Fürsorge

Julia Lübbecke, Künstlerin der Ausstellung Critical Friends, Touch and go

Dr. Mareike Vennen, Kulturwissenschaftlerin, Landesarchiv Berlin
Bilder sammeln, Stadt erzählen: Aus der Fotosammlung des Landesarchiv Berlin

17:55-18:15 Pause

18:15-19:30
Sammlungen sammeln, Netzwerktische
Besucher:innen sind zum Austausch übers Sammeln eingeladen, können eigene Sammlungen vorstellen und ein eigenes Sammlungsobjekt präsentieren

19:30-20:00 Ausklang


Donnerstag, 30.4.2026. 16 – 20 Uhr

16 Uhr Begrüßung Julia Heunemann und Ulrike Riebel

16:10-17:30
Impulsvorträge und anschließend gemeinsame Diskussion

Leah Stuhltrager, Kunstsammlerin, Galeristin, Kuratorin, u.a. THE WYE
Erfahrungen einer Kunstsammlerin (in englischer Sprache)

Dr. Gregor Kanitz, Kulturhistoriker und Archivberater
Archiv und Alltag – Geschichten aus der Sammlung des Gewöhnlichen

17:30-17:45 Pause

17:45-18:30
Sam Auinger, Klangkünstler, Komponist und „sonic thinker“
Raummusik: Rathauspark Berlin-Lichtenberg  – ortsspezifisches Klangprojekt im Umfeld der rk-Galerie

18:30-19:30
Sammlungen sammeln, Netzwerktische:
Besucher:innen sind zum Austausch übers Sammeln eingeladen, können eigene Sammlungen vorstellen und ein eigenes Sammlungsobjekt präsentieren

18:45-19:30 Zusammenfassung und Display bestücken

19:30-20:00 Ausklang und Ende

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Informationen zu den Beiträgen und Expert:innen

Dr. Eva Bentcheva, Kunsthistorikerin und Kuratorin
Can a Garden be Ar(t)chive? Tuan Mami’s Vietnamese Immigrating Garden as Collection Practice
(Vortrag in englischer Sprache)

How does art investigate the past? For many contemporary artists, history can never be enclosed within the parameters of material archives or visual documentation: it is a living entity whose contours invite many levels of exploration. From archival research, to site-visits, (re)enactments, biographical accounts, collective recollections, and even strategies of abstraction, contemporary art often ‚revisits‘ the past rather than merely re-telling it. In this talk, I propose the notion of ‚artistic revisitation‘ as a way of understanding how – and why – artists have conveyed German-Vietnamese relations in recent years. I look to one project in particular, Tuan Mami’s ongoing Vietnamese Immigrating Garden (2021 to present). This participatory work and its various iterations across Germany, Taiwan, Korea and the USA, have questioned the very essence of what is it means to collect, both for a diasporic community and for artistic practice. Here, the histories of personally-imported plants and community recollections intertwine, revisiting private histories which have oftentimes evaded national and transnational narratives of Vietnamese global migration.

Eva Bentcheva is an art historian and curator whose work centres on transnational and transcultural art histories, with a particular focus on exchanges between Europe and South and Southeast Asia. She is currently the Maria Reiche Postdoctoral Fellow at the Technical University of Dresden, where she is developing a project on German–Vietnamese relations in contemporary art. She holds a PhD in Art History from SOAS, University of London, and her research engages with conceptual and performance art, archival practices, and artistic exchange across regions. Her previous academic and curatorial appointments include roles at Heidelberg University, the Tate Research Centre: Asia, the Paul Mellon Centre, and Haus der Kunst in Munich. She also serves as Managing Editor of the Worlding Public Cultures book series and has curated and published extensively on contemporary art and global art histories.


Roger Rohrbach, Kunsthistoriker, Kurator, Direktor Kunstverein Grafschaft Bentheim
Bewahren und Begleiten. Zur kuratorischen und künstlerischen Fürsorge

Der Vortrag von Roger Rohrbach widmet sich einem Konvolut von rund 80 Arbeiten des Künstlers Juraj Černák, das 2022 in seinen Besitz gelangte. Ausgangspunkt ist die Frage, unter welchen Voraussetzungen und mit welcher Idee diese Werke ihren Weg zu ihm fanden. Anhand dieses konkreten Falls reflektiert der Beitrag die besondere Form von Fürsorge, die sowohl künstlerischer als auch kuratorischer Praxis innewohnt. Eine Fürsorge, die sich im Bewahren, Begleiten und Sichtbarmachen von Arbeiten manifestiert.

Das Konvolut wurde erstmals 2023 in der Ausstellung Ja, warum nicht? Ja? Warum nicht? präsentiert. Im Winter desselben Jahres folgte mit noone can hear you scream at rock bottom ebenfalls im Quartier am Hafen in Köln die erste und zugleich letzte Einzelausstellung von Juraj Černák. Im Kontext der Ausstellung How to Approach a Dream Gently, Kunstverein Braunschweig 2024, erschien zudem ein Text von Roger Rohrbach zum Werk des Künstlers. Der Vortrag versteht sich als Rückblick auf diese Stationen und als Reflexion über Verantwortung, Nähe und Kontinuität in künstlerischen Beziehungen. Juraj Černák studierte von 2016 bis 2022 Video und Malerei an der HBK Braunschweig und schloss mit Diplom in der Klasse von Frances Scholz ab. Von 2021 bis 2022 studierte er zudem an der School of Fine Arts, Athen. Von 2022 bis 2024 war er Meisterschüler im Bereich Malerei und Fotografie bei Frances Scholz und Natalie Czech.

Roger Rohrbach ist Kunsthistoriker, Kurator, Autor und Vermittler von Kunst. In seiner Arbeit interessieren ihn Fragestellungen in der Wahrnehmung künstlerischer Positionen in Wechselwirkung zu Raum, Zeit und den Werken untereinander. Seine kuratorische Praxis reflektiert zudem über Verantwortung, das Sammeln und verschwimmende Einflusssphären zwischen künstlerischem Werk, Kuration, Dokumentation und Rezeption. Roger Rohrbach war von 2019 bis 2022 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Sammlung des Kunstmuseum Gelsenkirchen. Neben der freiberuflichen Arbeit ist Roger Rohrbach Direktor des Kunstvereins Grafschaft Bentheim.

 

Julia Lübbecke, Künstlerin der Ausstellung Critical Friends
Touch and go

Seit 2021 recherchiert Julia Lübbecke für ihre künstlerischen Arbeiten in sogenannten Archiven von unten, die unter anderem aus feministischen oder Arbeiter*innenbewegungen hervorgegangen sind. In ihrem Beitrag wird es um einen Auszug zu den daraus entstandenen Überlegungen zur Politik von Materialität gehen, die sich aus ihrer Perspektive in Archiven besonders entfaltet. Dabei wird es unter anderem um folgende Fragen gehen: wie kann Berührung als Zugang zu Wissen funktionieren? Welche erzählende Rolle erhalten Spuren hierbei? Und welches Potential liegt in Prozessen wie Abnutzung, Auflösung und Zerfall und der daraus resultierenden ambivalenten Flüchtigkeit von Wissen?“

Julia Lübbecke (*1989 in Gießen) studierte Fotografie und Medienkunst an der Royal Academy of Fine Arts in Antwerpen, an der UMPRUM – Academy of Arts, Architecture and Design in Prag und der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Sie ist Preisträgerin des IKOB – Kunstpreises für feministische Kunst 2019 und war Dorothea Schlegel Artist in Residence der Freien Universität Berlin 2022. Des Weiteren erhielt sie Stipendien u.a. des Berliner Senats sowie der Stiftung Kunstfonds. Ihre jüngsten Arbeiten wurden vom Deutschen Hygiene Museum Dresden (2024) und dem Kulturbüro der Stadt Hannover (2025) in Auftrag gegeben. Sie hat international im Museo de la Memoria y los Derechos Humanos in Santiago de Chile, Busan International Photography Festival, Kunsthaus Essen, Künstler:innenhaus Bremen, Kunstraum Kreuzberg/Bethanien in Berlin und im IKOB – Museum für zeitgenössische Kunst in Eupen (BE) ausgestellt. Sie ist seit 2019 Teil des Kollektivs otc – observant thick conversation, das 2024 das Jahresstipendium des Künstler:innenhauses Lauenburg erhielt und u.a. in der Lothringer13 Kunsthalle in München, im Kunstverein Göttingen und in der Vunu Galerie in Kosice (SK) ausgestellt hat.
https://julialuebbecke.com

 

Dr. Mareike Vennen, Kulturwissenschaftlerin, Landesarchiv Berlin
Bilder sammeln, Stadt erzählen: Aus der Fotosammlung des Landesarchiv Berlin

Ein Blick in die Fotosammlung des Landesarchivs Berlin gibt darauf spannende Antworten. Ihr größter Teil geht auf die ehemalige Landesbildstelle Berlin zurück, deren Wurzeln bis ins frühe 20. Jahrhundert reichen und die ab den frühen 1940er Jahre systematisch ein Bildarchiv aufbaute.
Nach großen Verlusten im Zweiter Weltkrieg und mit nur wenigen älteren Beständen im West-Berliner Archiv begann man 1948/49, die Sammlung gezielt neu aufzubauen – mit Fokus auf die aktuelle Stadtgeschichte. Fotograf*innen dokumentierten Politik, Alltag und Stadtentwicklung, während Ankäufe und Kooperationen die Sammlung stetig erweiterten.

Heute gehört dieser Bestand zu den größten fotografischen Überlieferungen Berlins. Seine Geschichte verrät viel über Praktiken des Sammelns und institutionelle Sammlungsbildung und zeigt, wie sich Sammlungen aktiv formen – und dabei immer auch die politischen und gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Zeit widerspiegeln.

Mareike Vennen ist Kulturwissenschaftlerin und lebt in Berlin. Nach ihrer Dissertation an der Bauhaus-Universität Weimar über die Wissens- und Kulturgeschichte des Aquariums im 19. Jahrhundert hat sie an der Technischen Universität Berlin zu Politiken der Naturkunde und an der Humboldt-Universität zu Berlin zu materiellen und visuellen Kulturen des Sammelns geforscht. Seit 2023 arbeitet sie am Landesarchiv Berlin im Bereich Wissen und Kommunikation.

 

Leah Stuhltrager, Kunstsammlerin, Galeristin, Kuratorin, u.a. THE WYE
Erfahrungen einer Kunstsammlerin (in englischer Sprache)

As gallerist and curator for over 20 years, Leah Stuhltrager has gained deep experience on both sides of the art of collecting – as dealer as well as buyer. Stuhltrager amassed a vast collection which spans genres and features artists who pioneer new mediums or are extraordinary examples of using materials in ways defining their era. Her approach to collecting celebrates a world where creation remains an authentic, intimately transformative experience between artist :: artwork :: audience. For her talk, Stuhltrager will share the top ten things she’s learned (or unlearned) in her adventurous journey as a collector.

LEAH STUHLTRAGER has led hundreds of creative technology projects, events, and campaigns across audiences, languages, and platforms into what is now Web3. Opening one of the early creative spaces in Williamsburg, Brooklyn in the 1990’s – Stuhltrager represented new media and immersive technology artists who helped pioneer their fields. She expanded to Berlin, Germany in 2012 and founded THE WYE GmbH. As THE WYE, Stuhltrager worked with innovators while bringing to fruition projects for established leaders such as Lexus, BMW, and Recruit Technologies. She built industry networks connecting America, Europe & Asia – including Germany’s Asia Pacific Week, CYFEST, SOFA, and Convergence. She’s consulted governments, VC firms, startups, and corporations including Coca Cola, L’Oreal, and Deutsche Bank. With the start of Covid, Stuhltrager transitioned from passionate Web3 advocate to serving in C-Level positions at Web3 companies. A voice for tech’s future, she was Editor-in-chief of AHEAD – a full color magazine distributed with the Sunday edition of Germany’s FAZ newspaper; powered by TEDxBerlin where she served as a Board Member. Career highlights include projects at: Lincoln Center, Coachella, E-Halle, Contemporary Istanbul, The Hermitage Museum, Oriental Pearl Tower, Roppongi Hills, London’s Great Eastern Wall, and Cà Foscari Zattere during the Venice Biennale.

 

Dr. Gregor Kanitz, Kulturhistoriker und Archivberater
Archiv und Alltag – Geschichten aus der Sammlung des Gewöhnlichen

Sammeln führt Zerstreutes an einem Ort zusammen. Museen und Archive tun dies scheinbar systematisch mit zum Teil wertvollen Kunstgegenständen, wir alle tun es mit Lebensmitteln, Kotztüten von Fluggesellschaften oder Briefmarken. Was verbindet und trennt das repräsentativ-klassifizierende Sammeln vom persönlichen Horten von Gegenständen und Erinnerungen? Mein Ansatz untersucht exemplarisch die Grauzonen und Zwischenformen einer privaten, wie professionellen Energie der Anhäufung. Individuelle Mythologien, Archive des Alltags oder Oral History beschreiben Initiativen zur Institutionalisierung des Gewöhnlichen. In diesem Kontext berichte ich von meiner Arbeit als „keyworker“ am Stadtmuseum Düsseldorf, wo in Zusammenarbeit mit dem Wohlfahrtsverband ASB Erinnerungen älterer Menschen für eine diverse und vielstimmige Stadtgeschichte gesammelt werden.

Gregor Kanitz ist Kulturhistoriker und Archivberater. Er arbeitet an Forschungs- und Ausstellungsprojekten zur Geschichte subkultureller Orte. Promotion an der Bauhaus-Universität Weimar über Erinnerungsnetzwerke und Biografien des 19. Jahrhunderts. Forschungsaufenthalte an den Universitäten in Siegen, der TU Darmstadt und der Viadrina in Frankfurt/Oder. Von 2019-22 Associate Prof. an der Sun Yat-sen University in Guangzhou/China. Sammelte zuletzt für Wälder in Frankfurt/M. und Vorgärten in Düsseldorf.

 

Sam Auinger, Klangkünstler, Komponist und „sonic thinker“
Raummusik: Rathauspark Berlin-Lichtenberg 
Ein ortsspezifisches Klangprojekt im Umfeld der rk-Galerie  

Raummusik 01 ist ein ortsspezifisches Klangprojekt im Umfeld der rk-Galerie Lichtenberg, das den urbanen Raum als Spielfeld musikalischen Hörens begreift. Unterschiedliche Akteure – Menschen, Maschinen, Medien sowie Prozesse aus Flora, Fauna und Wetter – stehen in einem dynamischen, sich ständig verändernden Verhältnis. Im Zentrum steht der Rathauspark als Resonanzraum, in dem sich urbane und planetare Klänge überlagern und differenziert wahrnehmbar werden. Das Projekt lädt dazu ein, Raum nicht vorrangig durch Erkennen, sondern durch musikalische Qualitäten wie Rhythmus, Dichte und Klangfarbe zu erfahren. Eine Partitur führt zu ausgewählten Hörorten, die wiederholt und zu verschiedenen Zeiten aufgesucht werden. Besucher:innen sind eingeladen, ihre Wahrnehmungen zu dokumentieren und in ein offenes Archiv einzubringen.

Raummusik 01 versteht Hören als eine Form des Denkens, in der sich die vor Ort urbanen Beziehungen und Atmosphären erschließen.

Sam Auinger ist ein österreichischer Klangkünstler, Komponist und „sonic thinker“. Im Zentrum seiner Arbeit steht das Hören als kritische Praxis zur Wahrnehmung und Gestaltung unserer sozialen und ökologischen Umwelt. Seit 1989 arbeitet er mit dem US-amerikanischen Künstler Bruce Odland unter dem Namen O+A. Ihre international bekannten Klanginstallationen im öffentlichen Raum – wie Harmonic Gate (Zürich), Harmonic Bridge (MassMoCA) oder Sonic Vista (Frankfurt) – transformieren urbane Klangräume in Echtzeit und schärfen die auditive Wahrnehmung von Stadt. Ihr Projekt Symphonie of Resonances war Teil der documenta 14 in Thessaloniki.
Langjährige Kooperationen verbinden Auinger u. a. mit Hannes Strobl (tamtam) und Dietmar Offenhuber (stadtmusik). Seit 2009 arbeitet er intensiv mit der Klangkünstlerin katrinem zu Fragen auditiver Atmosphären. nAuinger war u. a. Featured Artist der Ars Electronica (2011), erster Stadtklangkünstler in Bonn (2010) und Gast des DAAD-Künstlerprogramms in Berlin. Er lehrte an der UdK Berlin sowie an Institutionen wie der Harvard GSD und dem MIT.
Zu seinen jüngeren Arbeiten zählen die Ö1 Serie Denken mit den Ohren Miniaturen, Sounding Linz (künstlerische Leitung Klangwolke 2020), xxxx_terrain (sonsbeek20→24), eleven songs Berghain Berlin , sowie Performances und Installationen an der Schnittstelle von Klang, Raum und Wahrnehmung. https://samauinger.de

 

 

Um Anmeldung wird gebeten – gern mit Vorschlag einer Leihgabe!
Anmeldung vor Ort: Mo und Di, 27. und 28. April 2026, 15 – 18 Uhr in der rk-Galerie
Anmeldung per E-Mail: info@kunstverein-tiergarten.de

Critical Friends mit Performance itinerant interlude #72

mit Lorena Izquierdo

Eröffnung: 

Mi 6.5. 2026 ab 18 Uhr

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Begleitende Ausstellung:

Critical Friends 7.5. – 10.7.2026

Lorena Izquierdo, Foto: Monika Deimling

Für itinerant interlude #72 entwickelt die Performancekünstlerin, Poetin und Sängerin Lorena Izquierdo eine Reihe von Interventionen, die die Kunst – und den Irrsinn – des Sammelns hinterfragen.
itinerant interludes präsentiert Performances in Berliner Galerien. Das Repertoire nimmt inhaltlichen Bezug auf die Kunstwerke der jeweiligen Ausstellung, sei es unter konzeptuellen, historischen oder auch materiellen Gesichtspunkten. Ziel der Serie ist es, eine Schnittstelle anzubieten und damit einen lebendigen Dialog zwischen Rezipienten visueller und audio-akustischer Künste anzuregen. Das Projekt wird kuratiert von Laurie Schwartz.

itinerant interludes wird gefördert von der initiative neue musik.

www.itinerantinterludes.com

Archive Anderer

Ingo Gerken und Katharina Reich

Künstler*innengespräch: 

Mi 20.5.2026, 18 Uhr

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Begleitende Ausstellung:

Critical Friends 7.5. – 10.7.2026

Ingo Gerken

Ingo Gerken, IBLIOSCULPTURE 153, 2024 Foto: Ingo Gerken

Ingo Gerken und Katharina Reich im Gespräch

Sammlungen hüten

Gespräch: 

Mi 3.6.2026, 18 Uhr

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Begleitende Ausstellung:

Critical Friends 7.5. – 10.7.2026

Veronika Radulovic_Sammlung1

Veronika Radulovic, Sammlung Gastgeschenke

ein Gespräch über Künstler*innensammlungen mit Veronika Radulovic und Albert Coers

Critical Friends

Begl. Veranstaltungen, Kurator*innenrundgang: 

Mi 10.6.2026, 18 Uhr

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Begleitende Ausstellung:

Critical Friends 7.5. – 10.7.2026

Sam Auinger, Skizze Audiowalk, Foto Sam Auinger

Dialogischer Ausstellungsrundgang mit den Kuratorinnen Julia Heunemann und Ulrike Riebel