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Penelope Wehrli: „15 Buchstaben – 207 Wörter“ (2020–2025)

 

Schweren Herzens haben wir die Räume und Keller der Galerie Nord geleert, wir haben unzählige Ordner sortiert, Kisten gepackt, haben verschenkt, entsorgt und vieles in einem Zwischenlager der Hoffnung verstaut.
Wir mussten unfreiwillig Menschen entlassen, haben viel Solidarität bekommen, aber auch Entsolidarisierung erfahren müssen.

Was bleibt?
Ein Kunstverein ohne Raum.
Eine riesige Lücke, die wir mit unserem Programm in der Berliner Kunst- und Kulturlandschaft und in den Reihen der kommunalen Galerien hinterlassen.
Eine zerstörte langjährig erfolgreiche Struktur künstlerischer und thematischer Vielfalt im Stadtteil Moabit.
Breite Empörung über den Umgang mit uns unter dem Deckmantel verwaltungsrechtlicher Vorgaben.
Unser juristischer Widerspruch gegen ein intransparentes und fehlerhaftes Vergabeverfahren.
Die Irritation über das Hinauszögern der Bezirksbürgermeisterin, mit uns über die räumliche und finanzielle Zukunft des Kunstvereins Tiergarten in Moabit zu sprechen.

Was zählt?
Solidarität auf langer Strecke – von innen und außen!
Unsere Zuversicht auf eine Fortführung unseres Programms an einem neuen Ort!
Unser Engagement für faire und transparente Vergabeverfahren!
Unser Durchhaltevermögen und unser Dranbleiben!

Was geht?
Wir geben nicht auf und machen weiter!
Wir lassen uns nicht unterkriegen von der aktuell schwierigen kulturpolitischen Situation in Berlin.
Wir suchen aktiv nach neuen Räumen und fairen Kooperationspartner:innen.
Wir arbeiten daran, weiterhin zeitgenössische Kunst auszustellen und zu vermitteln.
Wir bleiben ein aktiver Teil der Berliner Kulturlandschaft.

Wie könnt Ihr uns unterstützen?
Bleibt solidarisch!
Gebt Bescheid, falls Ihr verfügbare Räumlichkeiten kennt!
Werdet Mitglied, spendet oder kauft Jahresgaben!
Oder ganz einfach: Folgt uns auf Instagram und abonniert unseren Newsletter!

Wir halten Euch auf dem Laufenden!
Euer Kunstverein Tiergarten