single-exhibition.php

bis hierher und nicht weiter . this far and no further

17. 7. – 30. 8. 2020

archive-single-exhibition-connected-list-one-entry.php

Spree-Cuts

Portrait einer StadtFlussLandschaft

11. 9. – 17. 10. 2020

archive-single-exhibition-connected-list-one-entry.php

underneath

11. 9. – 17. 10. 2020

archive-single-exhibition-connected-list-one-entry.php

bis hierher und nicht weiter . this far and no further

17. 7. – 30. 8. 2020

archive-single-exhibition-connected-list-one-entry.php

Ich sehe

20. 3. – 4. 7. 2020

archive-single-exhibition-detail.php

Raul Walch, Catherine Lorent, Jan Bejšovec Foto: Michael Zeeh

Steffi Weismann, Çiğdem Üçüncü, Raul Walch Foto: Michael Zeeh

Catherine Lorent Foto: Michael Zeeh

Catherine Lorent Foto: Michael Zeeh

Mark Swysen Foto: Michael Zeeh

Fadi Al-Hamwi Foto: Michael Zeeh

Mark Swysen, Jan Bejšovec Foto: Michael Zeeh

Silke Schwarz Foto: Michael Zeeh

Sharon Paz Foto: Michael Zeeh

Michael Wolke Foto: Michael Zeeh

Eröffnung:

Fr 17. Juli, 19 Uhr

Bitte beachten Sie auch unsere Corona-bedingten Hygienevorkehrungen.

Als Auftakt des Moabiter Kunstfestivals Ortstermin 20 lädt die Ausstellung bis hierher und nicht weiter . this far and no further zu einer kritischen Auseinandersetzung mit zeitgenössischen gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und ökologischen Entwicklungen ein. Die Ausstellung zeigt Künstler_innen und Performer_innen, die sich in ihrer künstlerischen Praxis mit physischen und geopolitischen Grenzen, sozialen Phänomenen und Überschreitungen von ästhetischen Grenzziehungen auseinandersetzen.
Der Covid-19-Lockdown und das dadurch erzwungene temporäre Heraustreten aus Konsum und Leistungszusammenhängen haben als extremer Verstärker für das Bewusstsein von Abhängigkeiten, kapitalistischen Produktionsketten und sozialer Ungerechtigkeit gewirkt. Mit welchen Strategien begegnen Künstler_innen individuellen und gesellschaftlichen Einschränkungen? Wie gehen sie mit Panikmache und Bagatellisierung, wie mit rassistischer und nationalistischer Ausgrenzung um, die nicht erst seit Corona und der daraus folgenden Stimmung „allgemeiner Verunsicherung“ Hochkonjunktur haben?
Der Klang zerbrechenden Glases wird zum Soundtrack für Hanau. Ein im Raum verspannter Maschendrahtzaun präsentiert sich mit minimalistischer Eleganz. Absurd anmutende Inszenierungen von kultureller Assimilation begegnen textilen Bildcollagen mit provozierenden ikonografischen Bezügen zu jüngerer deutscher Geschichte. Barockes Ornament und die durchdringende physische Präsenz einer Heavy-Metal-Performance feiern Sinnlichkeit und Aufbegehren, und die Geschlossenheit einer Installation öffnet sich für den aktiven Gebrauch durch die Besucher_innen, die so einen sozialen und kommunikativen Raum eröffnen und miteinander teilen. Die künstlerischen Beiträge loten auf vielschichtige Weise Fragen zu Aus- und Abgrenzungen im physischen, sozialen und politischen Raum aus, um die Komplexität und Verzahnung gesellschaftspolitisch relevanter Prozesse mit all ihren Ambivalenzen offenzulegen und zu dekonstruieren.
Bis hierher und nicht weiter . this far and no further versteht sich aber auch als Ermutigung, die unmittelbare physische Begegnung mit zeitgenössischer Kunst auch mit Covid-19 wieder zu ermöglichen und mit den aktuellen Einschränkungen und Distanzregeln kritisch zu spielen: Aktionen, Performances und zahlreiche Veranstaltungen in der Galerie und im öffentlichen Raum laden dazu ein, physische Präsenz und soziales Miteinander, die Partizipation und die Kommunikation als bewussten Vorgang der Reflektion, des Austausches und der Freude zu erleben und zu gestalten.

Kuratiert von Ulrike Riebel, Karen Scheper und Veronika Witte

Begleitende Veranstaltungen: