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Are you a Feminist? Paneldiskussion

Diskussion, Gespräch: 

Mi 11. 1. 23, 18 Uhr

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15 Buchstaben – 101 Wörter

Kunst im öffentlichen Raum:

10. 12. 20 – 31. 12. 22, jeweils ab Dämmerung an der Fassade über der Galerie

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Gestern wie heute

Ausstellungsrundgang:

Do 30. 3. 23, 18 Uhr

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Gestern wie heute

Künstler*innengespräch:

Do 16. 3. 23, 19 Uhr

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Gestern wie heute

Ausstellungsrundgang:

Do 2. 3. 23, 18 Uhr

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Are you a Feminist? Paneldiskussion

Diskussion, Gespräch:

Mi 11. 1. 23, 18 Uhr

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18 Uhr: Live-Interviews mit HERstory und Käthe Wenzel
19.30 Uhr: Diskussion
mit Julie Crenn, Pascal Lièvre, hn. lyonga (angefragt), Sarnt Utamachote und Käthe Wenzel
Moderation: Eva Bentcheva

Was bedeutet es heutzutage, sich als „Feminist:in“ zu bezeichnen? Diese Frage ist in letzter Zeit Gegenstand zahlreicher Debatten und Definitionen gewesen. Vom Kampf gegen die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern bis hin zur Anerkennung von sich überschneidenden Identitäten, intersektionellen Bedingungen und soziopolitischen Gegebenheiten – der Feminismus sorgt im Kampf für soziale Gerechtigkeit weiterhin für viel Gesprächsstoff.

Julie Crenn und Pascal Lièvre (HERstory oral archive)
HERstory ist ein Kompendium mündlicher Interviews, das der Künstler Pascal Lièvre und die Kuratorin Julie Crenn zu Gender- und Sexualitätsdiskursen in der Kunst seit 2012 anlegen und im Netz für jeden zugänglich machen. Das audiovisuelle Archiv, ursprünglich in Frankreich begonnen, umfasst mittlerweile Hunderte Interviews aus der ganzen Welt und wird mit Berliner queer-feministischen Akteur:innen ergänzt.

Eva Bentcheva
ist Kunsthistorikerin und Kuratorin mit den Schwerpunkten transnationale Archive, Konzeptualismus, Performance und Partizipationskunst in Süd-/Südostasien und Europa. Sie ist Lehrbeauftragte am Heidelberger Zentrum für Transkulturelle Studien (Universität Heidelberg) sowie Postdoktorandin und Publikationskoordinatorin für das internationale Forschungsprojekt „Worlding Public Cultures: The Arts and Social Innovation“. Sie promovierte in Kunstgeschichte an der School of Oriental and African Studies, University of London.
Zuvor war sie unter anderem als Adjunct Researcher für das Tate Research Centre tätig: Asia, Postdoctoral Research Fellow am Paul Mellon Centre for Studies in British Art und Fellow des Goethe-Instituts im Haus der Kunst in München, wo sie die Ausstellung Archives in Residence kuratierte.

hn. lyonga
ist ein:e Schwarze:r, queere:r, genreübergreifende:r Autor:in und Kurator:in von Perspektiven, MA-Student:in der Amerikanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin, Mitbegründer:in der Black Student Union an der Humboldt-Universität, Mitglied des Kuratoriums von BARAZANI.berlin – Forum Kolonialismus und Widerstand, des Künstler:innenkollektivs Field Narratives, mit Interesse an Schwarzer spekulativer Literatur, Fixierung von Land als Infrastruktur und Storytelling als Akt der Erinnerungsrekonfiguration.

Sarnt Utamachote
ist ein:e südostasiatische, nicht-binäre Filmemacher:in und Kurator:in mit Sitz in Berlin. Utamachote ist Mitbegründer:in von un.thai.tled, einem Künstler:innenkollektiv aus der deutsch-thailändischen Diaspora, und kuratierte zahlreiche Filmveranstaltungen und Ausstellungen zu postkolonialen Geschichten, südostasiatischer Diaspora und Aktivismus. Dazu gehört die jüngste forschungsbasierte Ausstellung Where is my karaoke? Still, we sing (2022) in Leipzig, Beyond the kitchen: Geschichten aus dem Thai-Park (2020) und das jährliche Celestial Festival in Berlin. Die Kurzfilme wie Sonic Reverbs (2022), I Am Not Your Mother (2020) oder Soy Sauce (2020) wurden international gezeigt. Derzeit arbeitet Utamachote im Programm/Auswahlkomitee für das Xposed Queer Film Festival Berlin und das Kurzfilmfestival Hamburg.

Käthe Wenzel
ist eine queere Künstlerin, die sich mit Teilhabe und kollektiver Autorschaft befasst, mit Maschinen und Service Interventionen, öffentlichen Räumen, hybriden Körpern und Queer Ecologies. Ihre Arbeiten funktionieren als spekulative bis dystopische Fußnoten zum Weltgeschehen. Sie zielen auf Teilhabe, Kommunikation und die Unterwanderung der Hegemonialkultur – von der Straße bis ins Internet. Dazu nutzt sie Interventionen, Interviews, Mechanik/Elektronik, Speculative Fiction und Street Art.
Seit 2016 ist sie Professorin für Ästhetische Praxis an der Europa-Universität Flensburg; davor war sie u.a. Vertretungsprofessorin für Art and Art History an der Internationalen Jacobs University Bremen 2012; Gastprofessorin und Fulbright Exchange Scholarship an der School of Visual Arts, New York 2009 und 2010.

Verbundene Ausstellung: