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Nicht Mann, Nicht Frau, Nur Rabe u.a.

Filmabend, Gespräch, Kurator*innenrundgang: 

Do 19. 1. 23, 18 Uhr

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15 Buchstaben – 101 Wörter

Kunst im öffentlichen Raum:

10. 12. 20 – 31. 12. 22, jeweils ab Dämmerung an der Fassade über der Galerie

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Gestern wie heute

Ausstellungsrundgang:

Do 30. 3. 23, 18 Uhr

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Gestern wie heute

Künstler*innengespräch:

Do 16. 3. 23, 19 Uhr

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Gestern wie heute

Ausstellungsrundgang:

Do 2. 3. 23, 18 Uhr

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Nicht Mann, Nicht Frau, Nur Rabe u.a.

Filmabend, Gespräch, Kurator*innenrundgang:

Do 19. 1. 23, 18 Uhr

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18 Uhr: Kurator:innenrundgang
19 Uhr: Filmabend
„Nicht Mann, nicht Frau, nur Rabe“ (WDR 1984, Raganelli/Wickler) und
„Live-Malaktion Alles für Deutschland“ (1984, © Alex Anders (Geier))
Gespräch zwischen Elfe Brandenburger und Burcu Dogramaci

Rabe Perplexum war in den 1980er und 1990er Jahren Teil der Münchner Kunstszene. Ihre (queeren) Identitäten gingen über die binären Kategorien von „sie“ und „er“ hinaus. In ihre medialen Arbeiten und Performances bezog Rabe oft Geliebte, Familie, Freunde und zufällige Bekannte ein und trat mit ihnen in Kunstinstitutionen, Theatern, Musikclubs und im öffentlichen Raum auf. Rabe perplexum – „Nicht Mann, nicht Frau, nur Rabe” (wie es in dem Filmporträt von 1984 heißt, das wir screenen) – steht im Mittelpunkt des Gesprächs zwischen Elfe Brandenburger, einer Freundin Rabe perplexums und Arbeitspartnerin, und der Kunsthistorikerin und Ko-Kuratorin der Ausstellung „Exzentrische 80er“, Burcu Dogramaci. Zudem wird ein Video gezeigt, das Rabe bei einer Malaktion in der Unterführung am Marienplatz begleitet.

Biografien:

Elfe Brandenburger (Berlin) studierte an der Universität Bielefeld im Schwerpunkt Medientheorie und arbeitete in ihrer 20-jährigen Münchner Zeit als freie Videokünstlerin, Cutterin bei B.O.A. Videofilmkunst und Schauspielerin unter anderem bei Rabe perplexum. Seit 1984 ist sie Mitglied der Künstlergruppe minimal club, die sich in den achtziger Jahren in München auf die multimedial-performative Inszenierung von Theorie und Text konzentrierte und später mit Herausgabe der Zeitung „A.N.Y.P. zeitung für 10 jahre” fortsetzte. Brandenburger hat die Mehrzahl der Videos vom Raben geschnitten.

Burcu Dogramaci ist Professorin für Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie arbeitet zu moderner und zeitgenössischer Kunst und Fotografie, zu Exil und Migration und leitet das ERC-Projekt METROMOD (2017–2023) zu Fluchtorten emigrierter Künstler*innen der Moderne. Sie ist Co-Direktorin des Käte Hamburger Kollegs Dis:konnektivität in Globalisierungsprozessen. Publikationen (Auswahl): „Arrival Cities. Migrating Artists and New Metropolitan Topographies in the 20th Century” (2020, Mit-Hg.), „Textile Moderne / Textile Modernism” (2019, Hg.) und „Fotografie der Performance: Live Art im Zeitalter ihrer Reproduzierbarkeit” (2018).

Verbundene Ausstellung: