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Querköpfe

12. 9. – 11. 10. 2008

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DON’T CRY. WORK.

29. 11. 2008 – 17. 1. 2009

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farb_laut

17. 10. – 15. 11. 2008

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Querköpfe

12. 9. – 11. 10. 2008

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Paredès

Isabelle Ferreira

1. 8. – 6. 9. 2008

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UrbaTOPIA

eDS (c)ollectif

1. 8. – 6. 9. 2008

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Another China

16. 5. – 20. 6. 2008

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Sag mir wer Du bist!

9. 4. – 3. 5. 2008

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ZOG

Subversive Praxis im öffentlichen Raum

Surrend

22. 2. – 28. 3. 2008

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Raum : Selbst

11. 1. – 9. 2. 2008

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Antonia Bisig

Christian Hahn

Daniel Sambo-Richter

Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit mit seinem Freund Jörn Kubicki zu Gast bei der Eröffnung der 'Querköpfe'

Reiner Fetting, Portrait, 1992

Peter Freitag, Whore Of Babylon

Eröffnung:

12. 9. 2008

Eine Ausstellung zum zeitgenössischen Umgang mit einem klassischen Sujet

So obsolet das klassische Portrait angesichts aktueller Identitätsdiskurse sein mag, so beharrlich durchquert es immer wieder die Produktionen zeitgenössischer Kunst. Im idealen Fall der möglichst naturnahen Abbildung eines Individuums gewidmet, versuchen Portraits überdies immer wieder, das subjektive Wesen der dargestellten Personen einzufangen und die Geschichten hinter einem Gesicht zu sondieren.

Bevorzugt dienten Portraits in der zurückliegenden Kunstgeschichte der gesellschaftlichen Repräsentation oder spielten seit der Erfindung der Fotografie eine genealogisch motivierte Rolle. Als Medium in kommunikativen Prozessen kam ihnen überdies nicht selten eine identifikatorische Funktion zu bzw. signalisierten sie – manchmal weniger, manchmal deutlicher – die Konstruiertheit letztlich jeden Entwurfes von Individualität.
Vieles hat sich seitdem verändert, das Abbilden des menschlichen Antlitzes unterlag seit der Moderne nicht wenigen künstlerischen Revisionen und geriet insofern unter Generalverdacht, als berechtigte Zweifel an einer umfassenden Darstellbarkeit subjektiver Identitäten aufgekommen sind. Nun sind die Diskurse um Identitäten, um Subjekt- und Geschlechter­konstruktionen lange verhandelt und es zeich­net sich trotz allem ein ebenso ungebrochener wie experimentierfreudiger Umgang mit einem klassischen Sujet ab.

Die Ausstellung Querköpfe zeigt mit Arbeiten von über 20 Künstlerinnen und Künstlern einen historisch verankerten Querschnitt durch die aktuelle Produktion von Portraits, Bildnissen und Selbstportraits. Ein klassisches und nicht minder vornehmes Sujet der Bildenden Künste wird dabei durchaus einer kritischen Bestandsaufnahme unterzogen, in der es u.a. um Fragen nach der Darstellbarkeit identitärer Vorstellungen und subjektiver Repräsentation geht. So klassisch die Traditionen, so vehement ziehen zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler gerade auf dem Gebiet des Portraits gegen Konventionen zu Felde und kommen nicht selten zu provokanten Neuformulierungen.

Den Flyer der Ausstellung können Sie hier downloaden

Begleitende Veranstaltungen: