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Zwischen Licht und Materie – vom Erscheinen und Verschwinden

26. 1. – 30. 3. 2024

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approaching world

12. 4. – 15. 6. 2024

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Zwischen Licht und Materie – vom Erscheinen und Verschwinden

26. 1. – 30. 3. 2024

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Lukas Grundmann, Ute Lindner, Karen Stuke; Foto: Karen Stuke

Lukas Grundmann, Ute Lindner, Karen Stuke; Foto: Karen Stuke

Albert Coers, Ute Lindner, Karen Stuke, Albert Weis; Foto: Karen Stuke

Albert Coers, Ute Lindner, Karen Stuke, Albert Weis; Foto: Karen Stuke

Petra Karadimas, Ute Lindner, Karen Stuke, Albert Weis; Foto: Karen Stuke

Albert Coers, Karen Stuke; Foto: Karen Stuke

Petra Karadimas; Foto: Karen Stuke

Albert Coers, Petra Karadimas, Ute Lindner; Foto: Karen Stuke

Petra Karadimas; Foto: Karen Stuke

Eröffnung:

Fr 26. Januar, 19 Uhr

Begrüßung und Einführung:
Veronika Witte

Sechs Künstler:innen erforschen die künstlerische Darstellung, Vermessung, Aufzeichnung und Reflexion von Zeit. Erkundet werden ihre Ausformungen und Ablagerungen, ihre mögliche Dehnung und Verdichtung zwischen Moment und Dauer. Wie wird Zeit als Prozess, im Material oder im Bild sichtbar?

Zeit und Licht lassen Bilder wie von selbst entstehen und verblassen. Das kann durch das Fotografieren mit der Lochkamera in Langzeitbelichtung oder durch das Einwirken von Licht auf Material über längere Zeiträume geschehen. Bei Ute Lindner wird die Dauer über physikalische Prozesse im Material sichtbar, während sie sich bei Karen Stuke in Szenarien offenbart, die gleichermaßen vom Festhalten wie vom Verschwinden handeln.

Die Fotografien urbaner Räume sind bei Petra Karadimas zunächst Momentaufnahmen des Alltäglichen, darüber hinaus aber auch Kompositionen aus Struktur und Farbe, die eine flächige und zugleich bühnenhafte, räumliche Dichte erzeugen sowie eine Gleichzeitigkeit historischer Zeiträume.

Bei Albert Weis werden Routinen des Alltags zum künstlerischen Produktionsprozess: Der tägliche Gang, das Schaben und Kratzen hinterlassen Spuren der Beanspruchung auf dem Boden. Die mechanischen Prozesse schreiben sich dem Material auf Dauer ein oder sie zerstören, wie bei Lukas Grundmann, die ihnen eingeschriebenen Informationen durch den Akt des sich wiederholenden Abrufens.

Albert Coers transformiert das Bücherarchiv des Kunstvereins, das Zeitgeschichte als reales Gewicht und skulpturale Masse verkör­pert, zu schwebenden Gebilden, die von der Fragilität der Zeit zwischen Festhalten an Vergangenem und ständigem Wandel zeugen.

Die Ausstellung ist der Auftakt zum 20-jährigen Jubiläum des Kunstvereins Tiergarten, das sich aus verschiedenen Perspektiven dem Phänomen von Zeit und Zeitlichkeit widmet.

Kuratiert von Veronika Witte