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Battle Cry

VOICE:over IV

26. 8. – 22.10. 2022

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10. RecyclingDesignpreis

Ausgezeichnete Ideen

3. 11. – 3. 12. 2022

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Battle Cry

VOICE:over IV

26. 8. – 22.10. 2022

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Waterworks

3.8 – 13. 8. 2022

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Relegation ~ via

VOICE:over II

9. 6. – 30. 7. 2022

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MITbeSTIMMEn

VOICE:over I

13. 4. – 28. 5. 22

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Mono no aware

5. 3. – 2. 4. 22

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Zhenia Stepanenko Foto: Michael Zeeh

Zhenia Stepanenko Foto: Michael Zeeh

Bohdana Zaiats, Maksym Khodak Foto: Michael Zeeh

Maksym Khodak Foto: Michael Zeeh

Bohdana Zaiats, Maksym Khodak Foto: Michael Zeeh

Bohdana Zaiats, Maksym Khodak Foto: Michael Zeeh

Bohdana Zaiats Foto: Michael Zeeh

Christian Falsnæs Foto: Michael Zeeh

Christian Falsnæs Foto: Michael Zeeh

Zhenia Stepanenko Foto: Michael Zeeh

Eröffnung:

Fr 26. August, 18 Uhr

Begrüßung und Einführung: Veronika Witte und Valeria Schiller

Die Ausstellung Battle Cry ist eine Carte blanche für junge ukrainische Kurator:innen, Künstler:innen und ihre internationalen Kolleg:innen, jenseits der Verzweiflung und des Schreien-Wollens über die Folgen des Krieges ihre künstlerischen Stimmen zu erheben.

Obwohl sich einige der Werke direkt mit dem aktuellen Krieg in der Ukraine beschäftigen, ist das Themenspektrum deutlich weiter gefasst: Machtverhältnisse, Fragen zu Kommunikation und zum Funktionieren von Propaganda werden von diesen jungen Künstler:innen in den Blick genommen – zynisch, kritisch, humorvoll.

Die Künstlerin Zhenia Stepanenko backt und serviert den Besucher:innen ukrainische Hochzeitskuchen. Die scheinbar traditionell dekorierten Kuchen sehen auf den ersten Blick einladend aus, aber ihr Verzehr verursacht Unbehagen, denn ihre Süße wird bitter am fernen Ort.

Bohdana Zaiats Arbeit thematisiert das öffentliche Fotografierverbot in der Ukraine. Sie nutzt existierende Abbildungen von Orten und lädt die Besucher:innen ein, sich selbst vor diesen lebensgroßen Bildern zu fotografieren. Erinnerungsfotos von Stätten, die möglicherweise bereits zerstört oder von Zerstörung bedroht sind.

Die von Maksym Khodak produzierten TikTok-Videos vermitteln, wie der Krieg langsam zum Alltag dazuzugehören beginnt. Die Videos zeigen, wie der Krieg in die Sprache, Strategien und Codes zeitgenössischer Medienkultur übersetzt werden könnte.

Als eine Art Gegenpol zu den ukrainischen Positionen wird in der Ausstellung ein Video des dänischen Künstlers Christian Falsnæs gezeigt. Darin vermeidet er jegliche Art konkreter politischer Aussage, nimmt stattdessen die Wirkungen aufpeitschender Rhetorik überhaupt in den Blick und macht die Teilnehmer:innen zum Bestandteil des demaskierenden Spiels.

Die Künstler:innen von Battle Cry reflektieren die Möglichkeiten und Verhinderungen politischer Einflussnahme und erforschen Versuche der Verständigung, gegenseitiges Verstehen sowie das Missverstandenwerden im Krieg und als Folge des Krieges.

Kuratiert von Valeria Schiller

Mit freundlicher Unterstützung des Bundesprogramms „Neustart Kultur“ der Stiftung Kunstfonds sowie der Spartenoffenen Förderung und der bezirklichen Förderfonds der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

 

Begleitende Veranstaltungen: